Island 2021

Erneut verschoben auf Oktober 2022 (siehe persönliche Stellungnahme unten) !!!

Island-Winterreise

Einige Erläuterungen vorab:
Im Sommer 2020 gab es – bedingt durch die Corona-Pandemie – in Island nur ein kurzes Zeitfenster von zwei Monaten, welches Touristen die Gelegenheit bot, das Land ohne Einschränkung zu bereisen. Seit 15. Juni war die Einreise wieder erlaubt worden (auch mittels Fähre über die Färöer) und nach Abwarten des negativen Testsergebnisses konnte man frei und uneingeschränkt – sogar ohne Maskenpflicht – sich durch das Land bewegen. Diese Chance nutzten überwiegend kurzentschlossene Individualtouristen. Reiseveranstalter jedoch, welche Gruppenreisen anbieten und eines entsprechend großen Planungsvorlaufs bedürfen, hatten im Vorfeld alle Reisen storniert, konnten dann zum einen nicht so spontan reagieren und zum anderen verhielt sich ihre Kundschaft zunächst abwartend. Gerade als die ersten Gruppenreisen wieder starten sollten, stufte Island alle Länder als Hochrisikogebiete ein und erließ ab dem 19. August die neuen Bestimmungen zur Quarantänepflicht. Alle Reisenden konnten wählen: zwischen einer generellen 14-tägigen Quarantäne oder einem Covid-19-Test bei der Einreise, gefolgt von 5-6 Tagen häuslicher Quarantäne bzw. im Hotel und einem zweiten Test. Unter diesen Bedingungen (sehr zeit- und kostenintensiv) sind organisierte Gruppenreisen natürlich nicht durchführbar, so dass in 2020 unser langjähriger Kooperationspartner „Wikinger Reisen“ keine einzige Gruppenreise nach Island durchführen konnte.
Die Einreisebedingungen Stand April 2021 haben sich nicht geändert. Nach der Einreise am Flughafen muss sofort ein Test gemacht werden. Ist dieser negativ, muss man weitere 5 Tage in Quarantäne in einem Hotel verweilen, einen erneuten Test machen und kann sich im falle eines negativen Ergebnisses danach frei im Land bewegen.

Trotz der unvorhersehbaren weltweiten Situation schauen wir nach vorne und planen unter Vorbehalt eine neue Islandreise.

Vorschau:
Nach den vielen Islandreisen mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten jeweils im Hochsommer kam die Überlegung auf, wieder einmal eine Winterreise anzubieten. Um uns mehr Planungszeitraum zu geben und die Entwicklung noch etwas abwarten zu können, sind wir vom ursprünglich angedachten Zeitraum Ende März 2021 nun zum Beginn der neuen Wintersaison in den Oktober 2021 gegangen.

Mir schwebt eine 8-tägige Reise im Zeitraum vom 2.-9. Oktober 2021 vor (Direktflug von Frankfurt nach Keflavik mit Lufthansa). Anders als bei unserer Silvesterreise in 2015 wollen wir diesmal nicht in Reykjavik verweilen, sondern möglichst gleich nach der Ankunft in den Osten der Insel nach Egilsstadir weiterfliegen. In den Ostfjorden ist die Luft meist kälter und klarer, wodurch sich die Chance erhöht, Polarlichter zu sehen. Wir wollen mit dem Bus entlang der Südküste nach Reykjavik zurückreisen mit Zwischenstationen in Djupivogur, Höfn und Vik. Etwaige Programmpunkte könnten der Kontakt zu Einheimischen in der Fischerei und Rentierjagd sein, evtl. eine Überfahrt nach Papey, der Besuch der Gletscherlagune, aber auch eine Gletscherbegehung sowie insbesondere der Besuch möglichst zweier, natürlicher Gletscherhöhlen.
Desweiteren hoffen wir auf gefrorene Wasserfälle und eine Schneewanderung im Thingtal. Natürlich werden wir auch dem Geysirgebiet einen Besuch abstatten und uns in warmen Bädern entspannen.
Die Reise befindet sich erst in der groben Planung. Sollten Sie Interesse an einer derartigen Winterreise haben (Anfang Oktober ist es noch 10,5 Stunden hell), dann können Sie sich beim Umweltzentrum Westfalen unter Tel. 02389/980912 bei Frau Teuwen für eine unverbindliche Interessentenliste melden.

Brief vom 4.6.2021
Liebe Islandfreunde,
Sie hatten sich für unsere geplante Islandreise interessiert, die ich ursprünglich im März durchführen wollte und auf Oktober diesen Jahres verschoben wurde.
Nun sind viele unter Ihnen, die auf eine Information warten, um weiter privat planen zu können. Das Umweltzentrum und ich waren selbst bis vor einer Woche in Wartestellung, was das konkrete preisliche Angebot von Wikinger für diese Reise angeht. Letzten Donnerstag war der Redaktionsschluss für unser neues Programm und erst einen Tag zuvor erhielt ich das fertiggestellte Angebot von Wikinger. Da einige Hotels, die für März im Routing avisiert waren, nicht im Oktober öffnen, mussten neue Hotels gefunden und angefragt werden und zudem gab es bei Wikinger einen Mitarbeiterwechsel im Bereich Sondergruppen, weshalb alles länger gedauert hat. Die Pandemie hat sich insbesondere bei den  Reiseveranstaltern stark  personell ausgewirkt. Von sieben Mitarbeitern in der Abteilung sind es gerade noch zwei.  
Nun haben Agnès Teuwen und ich hin- und herüberlegt, was wir machen sollen. Die Zeit drängt extrem, da die von uns reservierten Flugplätze nur bis 70 Tage vor Abflug gehalten werden können. Das hieße, rückgerechnet vom 2. Oktober müsste bereits am 20. Juli die komplette Buchung mit Unterlagenverschickung, Versicherung, Anzahlung, Restzahlung verbindlich abgeschlossen sein.
Desweitern ist die gesamte Reiselage immer noch zu unübersichtlich. Die Zahlen sinken zwar und es lockert sich vieles, aber neue Mutanten und Nachimpfungen sind bereits wieder im Gespräch. Vor 6 Monaten Genesene müssen bereits nachgeimpft werden.  Und immerhin handelt es sich um eine Auslandsreise, die sich nach den Bestimmungen des Ziellandes richten muss. Laut aktuellen isländischen Bestimmungen müssen selbst zweifach Geimpfte und Genesene (ich denke, die meisten von uns fallen darunter) bei Einreise vor Ort noch einen kostenpflichtigen PCR-Test machen und bis zum Ergebnis (24-48 Stunden) sich in häuslicher Quarantäne (sprich Hotel) aufhalten. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss sich nach dem Test fünf Tage vor Ort in Quarantäne und dann einen zweiten PCR-Test machen und das Ergebnis abwarten.
Das sind alles erschwerende Umstände, die eine organisierte Gruppenreise immer noch unmöglich machen. Als Reiseleitung möchte ich auch nicht gerne die Verantwortung übernehmen, falls jemand vor Ort positiv getestet wird oder gar erkrankt. 
So haben wir nun Folgendes beschlossen:
Um die Entwicklungen der allgemeinen Pandemie mit ihren Einschränkungen auf dem touristischen Sektor noch weiter abwarten zu können, verschieben wir unsere für diesen Oktober geplante Reise um ein ganzes Jahr auf 2022. Das gibt uns Zeit, Reiseerfahrungen aus diesem Jahr abzuwarten und die insbesondere für eine Gruppenreise notwendige Planungssicherheit mit ausreichendem Vorlauf für die Buchung zu erhalten. Da mir sehr gute Hotelstandorte angeboten wurden, möchten ich auch nicht wieder zurück auf den Monat März schwenken, sondern lieber dieselben Hotels ein Jahr später mit Ihnen aufsuchen. Unsere 8-tägige Reisesoll dann im Zeitraum vom 1.-9. Oktober 2022 (abhängig vom Flugplan) stattfinden. (Ich hatte mich übrigens für einen Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt entschieden, um den Anschlussflug nach Egilsstadir noch am selben Tag durchführen zu können.)
Seien Sie nicht enttäuscht und haben Sie Verständnis für unsere Situation als Veranstalter. Lassen Sie uns gemeinsam hoffen, dass wir in 2022 ohne diese stetige Unsicherheit ganz normal wieder planen und reisen können.
Für mich ist es inzwischen recht zermürbend, immer wieder abzuwarten, erneut zu planen, meine Reisen und Radtouren dann doch wieder verschieben zu müssen und alles wieder von vorne zu beginnen.
Bleiben Sie gesund und hoffen wir auf bessere Zeiten!

Mit freundlichen Grüßen
Janine Teuppenhayn