Fahrradtouren

Seit vielen Jahren führe ich Fahrradtouren im Kreis Unna und der näheren Umgebung. Es handelt sich dabei meist um eintägige Thementouren, darunter Fahrten zu Natur- und Kulturdenkmalen, zu privaten Gärten, zu Bauernhöfen, zu Künstlern sowie kleineren Handwerksbetrieben. Wir radeln gemütlich, „er-fahren“ dabei die herrliche, heimische Kulturlandschaft und lernen neue Orte sowie unterschiedlichste, interessante Menschen kennen. Auch dem Verlangen nach kulinarischen Genüssen und Gemütlichkeit wird mit einer Mittagseinkehr oder einem Kaffee&Kuchen-Stopp an besonderen Orten Rechnung getragen. Kurz um, wir machen uns immer einen interessanten und gemütlichen Urlaubstag.

Kommen Sie doch mal mit!

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Seit ich ein Elektrorad besitze, trage ich auch einen
neuen Fahrradhelm. (Foto: Johanna Langenkämper)

Es folgt eine nach Datum sortierte Vorstellung aller eintägigen Radtouren, die ich im kommenden Jahr anbiete. Die Durchführung erfolgt im Rahmen des Projekts „Grüner Rucksack“ vom Umweltzentrum Westfalen auf der Ökologiestation in Bergkamen-Heil.
Die Preiskalkulation ist derzeit
noch nicht abgeschlossen. Weitere Informationen erhalten Sie demnächst bei Frau Teuwen vom Umweltzentrum Westfalen.
Anmeldung und Buchung erfolgen ausschließlich über das Umweltzentrum:
per Tel. 02389/9809-12 bei Frau Teuwen oder per email: Umweltzentrum_Westfalen@t-online.de
Link zum vollständigen Programm des Umweltzentrums:
www.Umweltzentrum-Westfalen.de

  • 2019
    • Radtour: Nebenan im Kreis Soest (Biomarkt, Obsthof, Tierpädagogik)

      -eintägige Radtour im Raum Welver und Soest

      Wir treffen uns in Soest am Hbf. Entweder kommt man direkt mit dem Zug oder nutzt den großen Parkplatz auf der Nordseite für das Auto mit Fahrradträger.

      Ganz in der Nähe des Bahnhofs befindet sich bereits unsere erste Station, der Bioladen „Lebensgarten“, in dem wir einen der Geschäftsführer antreffen. Das 1998 gegründete Geschäft schrieb in Soest Erfolgsgeschichte. Heute besteht es aus einem Bioladen mit einer Verkaufsfläche von 400 m², einem Naturkosmetikstudio, einem Lieferservice sowie einem Bistro im Bioladen und einer eigenen Kuchenwerkstatt. Ursprünglich übernahmen zwei Mitglieder des alternativen Netzwerks „Anders Leben Soest“ einen bestehenden Bioladen von 100 m². Er entwickelte sich gut und platzte bald aus allen Nähten. 2007 wurde der neue, aktuelle Standort gefunden. Ein Drittel der Finanzierung kam über gezeichnete Genussrechte direkt von der eigenen Kundschaft. Rund 500 Kunden pro Tag (ca. 70% Stammkunden) führen zu einem Umsatz von 4,5 Mill Euro. Aufgrund der Lage inmitten der Innenstadt, dem reichhaltigen Angebot, welches direkt von Bioerzeugern aus der Region stammt, einer atmosphärischen Ausgestaltung des Ladens mit Naturfarben und einem 2016 eröffneten, zugehörigen Restaurant, welches 100% mit Biozutaten arbeitet, erfreut sich der Umsatz weiterhin steigender Tendenz. Am Ende unserer Radtour wollen wir in das Restaurant „hier & jetzt“ einkehren. Aber jetzt treten wir erst einmal in die Pedalen und radeln los in Richtung Welver-Einecke. Unser Ziel ist es, den Obsthof Korn kennenzulernen. Der studierte Landwirt Arne Korn hat den in dieser Region früher beheimateten landwirtschaftlichen Zweig des Obstanbaus wieder neu aufgebaut. Sein Obsthof bietet alle der hiesig wachsenden Kern-, Stein- und Beerenobstsorten an, so dass er seine Kundschaft das ganze Jahr über mit frischen eigenen Produkten bedienen kann. Neben Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren, hat er Mirabellen, Zwetschgen sowie Süß- und Sauerkirschen. Zudem führt er allein 19 Apfel- und 7 verschiedene Birnensorten im Sortiment. Der Agraringenieur betreibt eine hochmoderne kontrollierte Lagerhaltung, bietet aber den Kunden auch Gelegenheit zum Selbstpflücken an. Im hofeigenen Laden kann man zusätzlich Säfte, Obstbrände und Fruchtaufstriche erwerben.

      Weiter führt uns unsere Radtour nach Norden. Auf dem Sternschnuppenhof in Welver-Stocklarn erwartet uns nun ein Erlebnis besonderer Art. Die Besitzer Sabine Wollmann und Martin Sbosny-Wollmann sind Erzieher mit vielfältigen pädagogischen Zusatzausbildungen (Traumapädagogin, Theater- und Zirkuspädagoge, Fachkraft tiergestützter pädagogischer Arbeit). Sie leben mit bis zu drei Kindern/Jugendlichen und einer Reihe von Klein- und Großtieren auf dem Hof, darunter Hühner, Laufenten, Hunde, Esel und als Besonderheit Alpakas. Die aus Peru stammende Kamelart wird vor Ort selbst gezüchtet und mittlererweile ist die Herde auf elf Tiere angewachsen. Hier auf dem Hof finden Seminare, tiergestützte Angebote, Alpaka- und Eselwanderungen, Kindertheater, Ferienprojekte sowie Kinderzirkus und –geburtstage statt. Auch Übernachtungs- und Entspannungsangebote können gebucht werden. Wir lassen uns bei einer Besichtigung den hübschen Hof mit Fachwerkbauten und all den Tiere zeigen. Anstelle mit den Alpakas oder Eseln nun in die Ahsewiesen zu wandern, begnügen wir uns mit unseren Drahteseln und radeln zurück Richtung Soest.

      In dem zum Lebensgarten gehörigen Restaurant „hier & jetzt“ wollen wir zum Abschluss der Tour zu Kaffee & Kuchen einkehren.

      Veranstalter: UMWELTZENTRUM WESTFALEN
      Leitung: Dr. Janine Teuppenhayn
      Termin: Samstag, den 10.8.2019
      Teilnehmerzahl: min. 10 . max. 20 Personen
      Leistungen: erfahrene Tourbegleitung, Führungen/Hofbesichtigungen, 1 Stück Kuchen und 1 Becher Kaffee. Verpflegung für die Mittagspause bitte mitbringen bzw. es besteht die Möglichkeit, im Naturkostladen sowie beim Obsthof Korn sich mit leckeren Dingen einzudecken.
      Die Wegstrecke beträgt ca. 25 km.
      Preis: 28,- Euro/Pers.
      Anmeldung: Umweltzentrum Westfalen unter Tel. 02389/980912 bei Frau Teuwen

       

    • Eröffnung der Fotoausstellung Bretagne
    • Radtour: Kartoffeltour

      -eintägige Radtour im Raum Kamen, Bergkamen, Lünen

      Jetzt Ende September sind die Feldfrüchte reif und bald wird Erntedank gefeiert. Heute dreht sich bei uns alles um die Kartoffel. Wir Deutschen lieben die Kartoffel in allen nur erdenklichen Zubereitungsarten. Verschiedene Gerichte wie etwa Kartoffelsalat, Bratkartoffeln, Reibekuchen oder Kartoffelsuppe erfordern den Gebrauch unterschiedlicher Sorten. Neben Unterschieden in der Kochfestigkeit können Kartoffeln auch verschiedene Schalen- und Fleischfarbe sowie nennenswerte Unterschiede im Geschmack aufweisen. Heute haben wir die einmalige Gelegenheit, mehrere Kartoffelsorten im direkten Vergleich gegeneinander zu verkosten. Wir radeln zum Hof Ligges nach Wasserkurl. Der für den Anbau einer enormen Kürbisvielfalt inzwischen überregional bekannte Hof, bietet seit einigen Jahren ebenfalls Kartoffeln an. Unter den acht selbst angebauten Sorten befinden sich mehrere Vertreter von festkochenden, vorwiegend festkochenden und mehligen Sorten. Desweiteren baut die Familie ganz spezielle Sorten wie das Bamberger Hörnchen sowie eine rot- und eine blaufleischige Kartoffelsorte an. Seit 2018 hat Familie Ligges ihren Betrieb auf rein biologischen Anbau umgestellt. Als gekochte Pellkartoffeln nur mit Butter und Salz und etwas Kräuterquark lässt sich der Geschmack am besten vergleichen. Selbstverständlich bleibt uns auch noch etwas Zeit, um uns in der wunderschön gestalteten Deele umzusehen. Hier sind ca. 200 Kürbissorten nebst Kürbisprodukten, Rezeptideen und Blumendekorationen zu bewundern. Auch ein zweites Kürbisbuch mit tollen Rezepten und Dekoideen ist inzwischen erschienen.

      Im Gegensatz zum Nebenerwerbshof mit Hofvermarktung bei Familie Ligges werden auf dem Hof der Familie Wortmann in Altenmethler Kartoffeln im großen Stil für die Nutzung in der Industrie angebaut. Hierfür sind z.T. andere Kriterien gefragt wie etwa die Größe und der Stärkegehalt. Besonders große Kartoffeln liefert Familie Wortmann für die Verarbeitung zu Pommes frites. Aus erster Hand erhalten wir vielfältige Informationen über den Anbau, notwendige Bodenverhältnisse, Problematiken des Wetters und vieles mehr. Neben dem Ackerbau betreibt die Familie auch Schweinehaltung, eine Biogasanlage und einen Partyservice.

      Zum Abschluss unserer kleinen Rundfahrt geht es nach Lünen-Niederaden zum Hof der Familie Freisendorf. Der Schwerpunkt von Friedhardt Freisendorf ist seit 30 Jahren ebenfalls der Kartoffelanbau. Doch liegt unser Hauptinteresse hier auf dem leckeren selbstgemachten Kuchen, der im hofeigenen Café genossen werden kann. Seit unserem letzten Besuch hat sich hier einiges getan. Das ursprünglich im Freien unter Zelten errichtete Hofcafé wurde so gut von Besuchern angenommen, dass es inzwischen durch einen festen Anbau ersetzt und daher ganzjährig zwischen März und Dezember betrieben wird. Hier lassen wir uns ein Stück Kuchen und einen Pott Kaffee schmecken. Nebenan unter den Obstbäumen weidet die Damwildherde von Ralf Humbach, der wir auch noch einen kleinen Besuch abstatten können. Das Fleisch dieser Tiere sowie verschieden gewürzte Grillwürste aus Damwild sind auf dem Hof Freisendorf ebenfalls zu erwerben.
      Gestärkt radeln wir zu unserem Ausgangspunkt, dem Technologiepark in Kamen, zurück.

      Veranstalter: UMWELTZENTRUM WESTFALEN
      Leitung: Dr. Janine Teuppenhayn
      Termin: Samstag, den 28. September 2019
      Treffpunkt: Technologiepark Kamen, vor dem Geschäft Rad &Tat
      Teilnehmerzahl: min. 10 – max. 20 Personen
      Leistungen: Führungshonorar, Verkostung verschiedener Kartoffelsorten mit Butter und Kräuterquark, Becher Kaffee und ein Stück Kuchen
      Wegstrecke: ca. 25 km
      Preis: 28,- Euro/Pers.
      Anmeldung: Umweltzentrum Westfalen unter Tel. 02389/980912 bei Frau Teuwen