Fahrradtouren

Seit vielen Jahren führe ich Fahrradtouren im Kreis Unna und der näheren Umgebung. Es handelt sich dabei meist um eintägige Thementouren, darunter Fahrten zu Natur- und Kulturdenkmalen, zu privaten Gärten, zu Bauernhöfen, zu Künstlern sowie kleineren Handwerksbetrieben. Wir radeln gemütlich, „er-fahren“ dabei die herrliche, heimische Kulturlandschaft und lernen neue Orte sowie unterschiedlichste, interessante Menschen kennen. Auch dem Verlangen nach kulinarischen Genüssen und Gemütlichkeit wird mit einer Mittagseinkehr oder einem Kaffee&Kuchen-Stopp an besonderen Orten Rechnung getragen. Kurz um, wir machen uns immer einen informativen und gemütlichen Urlaubstag.

Kommen Sie doch mal mit!

JaninemitHelm 15.6.13Johanna
Seit ich ein Elektrorad besitze, trage ich auch einen
neuen Fahrradhelm. (Foto: Johanna Langenkämper)

Allgemeine Hinweise:
Nachdem in 2021 aufgrund der durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen leider vier der sieben Radtouren nicht haben stattfinden können, versuche ich die ausgefallenen Angebote im Jahr 2022 nachzuholen. Auch drei neu geplante Themenradtouren finden sich im Programm.
Niemand kann jedoch zum jetzigen Zeitpunkt eine Vorhersage machen, wie sich die Situation weiter entwickeln wird und ob die Touren tatsächlich durchgeführt werden können. Bitte bedenken Sie auch, dass unsere Gruppe von Firmen, Vereinen oder Privatleuten empfangen wird und wir Rücksicht auf die jeweiligen Gastgeber nehmen müssen. 

Es folgt eine nach Datum sortierte Vorstellung aller eintägigen Radtouren, die ich in 2022 anbiete. Die Durchführung erfolgt im Rahmen des Projekts „Grüner Rucksack“ vom Umweltzentrum Westfalen auf der Ökologiestation in Bergkamen-Heil.
Anmeldung und Buchung erfolgen ausschließlich über das Umweltzentrum Westfalen:
per Tel. 02389/9809-11 bei Frau Seth oder per email: Umweltzentrum_Westfalen@t-online.de
Link zum vollständigen Programm des Umweltzentrums:
www.Umweltzentrum-Westfalen.de

Auflistung der einzelnen Angebote:

  • 2022
    • Vortrag Helgoland

       „Grün ist das Land, rot ist die Kant, weiß ist der Sand, das sind die Farben von Helgoland“
      – ein Vortrag über Deutschlands einzige Hochseeinsel

      Circa 60 km von der Deutschen Nordseeküste entfernt gelegen, stellt Helgoland ein außergewöhnliches Fleckchen Erde dar. Berühmt ist die „Lange Anna“, eine 47 m hohe, freistehende Felsnadel aus rotem Sandstein. Seitdem Helgoland bei einer Sturmflut 1721 zerbrach, sind es zwei Inseln von völlig unterschiedlichem Charakter. Neben der steil aus dem Meer ragenden Hauptinsel liegt die als Düne bezeichnete flache Nebeninsel, ein Überrest eines ehemaligen Kreidekliffs, wo man den ungewöhnlichen, roten Feuerstein finden kann. Dr. Teuppenhayn besuchte Helgoland aber nicht nur wegen der interessanten Geologie, sondern um die dort vorkommenden tierischen Bewohner zu fotografieren. Im April und Juli beobachtete sie mit ihrem Mann an der Steilküste tausende Exemplare verschiedener Seevogelarten bei der Balz und Brut (Trottellummen, Basstölpel, Tordalken, Eissturmvögel und Dreizehenmöwen). Besonders reizvoll ist die Beobachtungsnähe, die man vom Klippenrundweg zu den Nestern der großen Basstölpel erreicht.  Auch durchziehenden Singvögeln bietet die Insel einen willkommenen Rastplatz, weshalb die Deutsche Vogelwarte dort einen Standort unterhält. Auf den flachen Sandstränden der Nachbarinsel hingegen sind es die Seehunde und Kegelrobben, denen das spezielle Interesse der Touristen gilt. In der Wintersaison werden dort die jungen Kegelrobben geboren und jedes Jahr steigt ihre Zahl. Im vergangenen Dezember gelang es dem Ehepaar dort nahezu alle Stadien der niedlichen Robbenbabies abzulichten.
      Helgoland bietet dem Besucher weit mehr als nur zollfreie Luxuswaren und pollenfreie Luft für Allergiker. Die Insel hat eine bewegte Historie und ihre Bewohner haben sehr schwere Zeiten durchgemacht. Bei Inselführungen hört man über Kaiser Wilhelm, die Engländer, den Krieg und Bunkeranlagen sowie von alten Traditionen wie das Halunder (Helgoländer Friesisch) und die Börteboote. Für wirtschaftlichen Aufschwung sorgt heutzutage der nahe Windpark.

    • Vortrag Helgoland

      „Grün ist das Land, rot ist die Kant, weiß ist der Sand, das sind die Farben von Helgoland“
      – ein Vortrag über Deutschlands einzige Hochseeinsel

      Circa 60 km von der Deutschen Nordseeküste entfernt gelegen, stellt Helgoland ein außergewöhnliches Fleckchen Erde dar. Berühmt ist die „Lange Anna“, eine 47 m hohe, freistehende Felsnadel aus rotem Sandstein. Seitdem Helgoland bei einer Sturmflut 1721 zerbrach, sind es zwei Inseln von völlig unterschiedlichem Charakter. Neben der steil aus dem Meer ragenden Hauptinsel liegt die als Düne bezeichnete flache Nebeninsel, ein Überrest eines ehemaligen Kreidekliffs, wo man den ungewöhnlichen, roten Feuerstein finden kann. Dr. Teuppenhayn besuchte Helgoland aber nicht nur wegen der interessanten Geologie, sondern um die dort vorkommenden tierischen Bewohner zu fotografieren. Im April und Juli beobachtete sie mit ihrem Mann an der Steilküste tausende Exemplare verschiedener Seevogelarten bei der Balz und Brut (Trottellummen, Basstölpel, Tordalken, Eissturmvögel und Dreizehenmöwen). Besonders reizvoll ist die Beobachtungsnähe, die man vom Klippenrundweg zu den Nestern der großen Basstölpel erreicht.  Auch durchziehenden Singvögeln bietet die Insel einen willkommenen Rastplatz, weshalb die Deutsche Vogelwarte dort einen Standort unterhält. Auf den flachen Sandstränden der Nachbarinsel hingegen sind es die Seehunde und Kegelrobben, denen das spezielle Interesse der Touristen gilt. In der Wintersaison werden dort die jungen Kegelrobben geboren und jedes Jahr steigt ihre Zahl. Im vergangenen Dezember gelang es dem Ehepaar dort nahezu alle Stadien der niedlichen Robbenbabies abzulichten.
      Helgoland bietet dem Besucher weit mehr als nur zollfreie Luxuswaren und pollenfreie Luft für Allergiker. Die Insel hat eine bewegte Historie und ihre Bewohner haben sehr schwere Zeiten durchgemacht. Bei Inselführungen hört man über Kaiser Wilhelm, die Engländer, den Krieg und Bunkeranlagen sowie von alten Traditionen wie das Halunder (Helgoländer Friesisch) und die Börteboote. Für wirtschaftlichen Aufschwung sorgt heutzutage der nahe Windpark.